Perus Süden - Weiße Stadt, Titicacasee & Machu Picchu
Von Limas Küstenviertel Barranco über Vulkane, Canyons und den Altiplano bis zur Zitadelle der Inka
Von Limas Küstenviertel Barranco über Vulkane, Canyons und den Altiplano bis zur Zitadelle der Inka
Diese Reise nimmt sich Zeit für den Süden Perus – die Region, die die meisten Rundreisen im Eiltempo durchqueren. Von Lima geht es nach Arequipa am Fuß dreier Vulkane, weiter in den Colca-Canyon, an den Titicacasee und in den Tinajani-Canyon, bevor Dich der Belmond Andean Explorer über den Altiplano nach Cusco bringt. Am Ende steht Machu Picchu, erreicht im legendären Hiram-Bingham-Zug.
- Zwei Belmond-Züge auf einer Reise
- Picantería-Tour in Arequipa
- Kondore über dem Colca-Canyon
- Uros-Inseln auf dem Titicacasee
Preis
auf Anfrage
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober
Flugzeit
14h ab Frankfurt a. M.
Empfohlene Reisedauer
ab 16 Tagen
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So könnte Deine 16 tägige Rundreise aussehen
Reiseverlauf
Lima – Barranco und der Pazifik
Dein Start liegt in Barranco, Limas Künstlerviertel, wo koloniale und republikanische Häuser zu Ateliers und kleinen Museen geworden sind – die von Jade Rivera und Víctor Delfín kannst Du besuchen. Über den Boulevard Sáenz Peña und dutzende Wandbilder führt der Weg zur Puente de los Suspiros, der Chabuca Granda eines ihrer bekanntesten Lieder gewidmet hat. Die Uferpromenade hoch über dem Pazifik gehört zu den schönsten Spazierwegen der Stadt.
Arequipa – Weiße Stadt und Picantería-Küche
Arequipa wurde 1540 gegründet und liegt am Fuß der Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu. Ihre Gebäude bestehen aus Sillar, dem weißen Vulkangestein, dem die Stadt ihren Beinamen verdankt – am eindrucksvollsten an den Arkaden der Plaza de Armas und der Kathedrale im Neorenaissance-Stil. Das Kloster Santa Catalina ist eine Stadt in der Stadt: enge Gassen in Ochsenblutrot und Indigoblau, stille Innenhöfe, Gemälde der Cusco-Schule. Und dann das Essen: Arequipa zeichnet sich besonders für seine gastronomischen Traditionen aus. In den Picanterías gehst du auf eine unvergessliche Geschmacksreise.
Colca-Canyon – Kondore und Steilterrassen
Der Colca-Canyon ist doppelt so tief wie der Grand Canyon, und über seinen Rändern kreisen morgens die Andenkondore. Dein Camp liegt mitten im Tal, die Ausflüge stellst Du vor Ort zusammen: zur Festung Chimpa hinauf, zu den Höhlen von Pumunuta, zum Geysir von Pinchollo oder durch die Canocota-Schlucht zum archäologischen Ort Malata. Rundherum bewirtschaften Bauern Terrassen, die seit der Zeit vor den Inka in Gebrauch sind. Wer es ruhiger mag, bleibt im Dorf Sibayo und schaut sich die präinkaischen Höhlen und Vulkanlandschaften an.
Titicacasee – Weite des Altiplano
Auf 3.800 Metern beginnt eine andere Welt: Der Titicacasee ist der höchste schiffbare See der Erde, und Dein Hotel liegt auf einer eigenen Halbinsel mit Wasser auf beiden Seiten. Von hier fährst Du zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros, folgst der Aymara-Route in die Dörfer am Ufer oder besuchst die Grabtürme von Sillustani hoch über der Lagune Umayo. Auf den Tisch kommt, was See und Altiplano hergeben – Forelle, Quinoa und Kartoffelsorten, die es nur hier gibt. Und weil das Licht auf dieser Höhe anders fällt, lohnt sich der Nachmittag auf der Terrasse fast so sehr wie jeder Ausflug.
Tinajani-Canyon – Rote Felsen und Sternenhimmel
Nördlich des Sees öffnet sich der Tinajani-Canyon: rote Felsformationen, aus denen Wind und Wasser Türme und Tore geschnitten haben, dazwischen ein Wald aus meterhohen Puya Raimondii, der größten Bromelie der Welt. Geschlafen wird in einem Glamping Camp mitten im Canyon, mit Frühstück im Freien und Blick auf die Felswände. In Pucará arbeiten Töpfer nach einer Tradition, die älter ist als die Inka – ihre Keramikstiere stehen bis heute auf den Dächern der Region. Und weil es hier fast keine Lichtverschmutzung gibt, gehört das Lesen des Andenhimmels zum schönsten Teil des Abends.
Belmond Andean Explorer – Eine Nacht über dem Altiplano
Der Andean Explorer ist einer der höchstgelegenen Luxuszüge der Welt, und die Fahrt von Puno nach Cusco ist sein schönster Abschnitt. Serviert wird peruanische Küche in mehreren Gängen, im Klavierwagen gibt es Canapés und Cocktails, und auf der offenen Plattform am Zugende zieht der Altiplano vorbei. Unterwegs hält der Zug am archäologischen Komplex von Raqchi mit dem gewaltigen Tempel des Wiracocha und am Pass von La Raya auf 4.319 Metern. Die Nacht steht der Zug auf freier Strecke, morgens weckt Dich das Licht über der Hochebene, bevor Du in Cusco einfährst.
Heiliges Tal & Machu Picchu – Terrassen, Salz und die Zitadelle
Nach der Zugnacht geht es vom Bahnhof in Cusco direkt weiter hinunter ins Heilige Tal, das mit 2.800 Metern angenehm tiefer liegt als alles, was Du in den Tagen davor erlebt hast. Zwischen Urubamba-Fluss und Terrassenhängen liegen die Salzbecken von Maras, die konzentrischen Kreise von Moray und die Festung von Ollantaytambo, deren Steinblöcke aus einem Steinbruch auf der anderen Talseite stammen. In den Dörfern oberhalb des Tals färben Weberinnen ihre Wolle noch mit Cochenille und Indigo und zeigen Dir, wie aus Alpakawolle die Muster werden, die jede Gemeinde anders webt.
Cusco – Das Erbe der Inka
Für Machu Picchu steigst Du in Ollantaytambo in den Hiram Bingham: Willkommenscocktail, mehrgängiges Mittagessen, Livemusik im Barwagen und ein Panoramawaggon. Auf dem Machu Picchu Circuit geht es durch die beeindruckenden Ruinen, deren Geschichte dir so schnell nicht aus dem Kopf gehen wird.
Der letzte Stopp, Cusco. In Cusco stehen Kolonialpaläste auf Inkamauern: Der Qorikancha war das Sonnenheiligtum des Reiches, bevor darüber das Dominikanerkloster gebaut wurde, und die Kathedrale an der Plaza de Armas erhebt sich über dem Palast des Inka Wiracocha. Oberhalb der Stadt liegt die Festung Sacsayhuamán, deren tonnenschwere Steine fugenlos ineinandergreifen. Drei Nächte lassen Zeit für das, was auf kürzeren Reisen wegfällt: das Künstlerviertel San Blas mit seinen Werkstätten, den Mercado San Pedro am Morgen, einen Kochkurs mit Zutaten vom Markt und Abende in Restaurants, die die Küche des Hochlands neu denken. Und weil Du die Höhe längst gewohnt bist, bleibt Zeit für einen Ausflug in die Umgebung – zur Lagune von Humantay etwa oder in die Weberdörfer südlich der Stadt.
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