Trockener, zerklüfteter Colca Canyon in Peru mit steilen Klippen und spärlicher Vegetation unter klarem blauem Himmel.

PUQIO

PUQIO war 2024 das erste Luxus-Zeltcamp Perus und liegt eineinhalb Kilometer vor dem Dorf Yanque mitten im Colca-Tal. Die Idee dahinter stammt aus einem Artikel des National Geographic Magazine von Januar 1934: Zeltunterkünfte im Stil der ersten Andenforscher, nur eben mit Holzofen, Wandheizung und freistehender Badewanne unter offenem Himmel. Acht Einheiten stehen am Hang, mehr als 16 Gäste sind nie gleichzeitig da. Herzstück ist eine lichte Lodge, in der über offenem Feuer gekocht und an einem großen Tisch serviert wird. Rundherum: Terrassen aus der Zeit vor den Inka, Vulkanhänge und ein Nachthimmel, der in dieser Höhe kaum seinesgleichen hat.

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Details

  • Land

    Peru

  • Ort

    Valle del Colca

  • Preis

    ab 650 € pro Nacht/Person

  • Beste Reisezeit

    Mai - Oktober

Zimmer

Acht Einheiten in drei Varianten stehen am Hang über dem Tal. Die beiden Carpa Refugio sind mit 60 Quadratmetern die größzügigsten und haben einen eigenen Wohnbereich, eine Terrasse und einen separaten Vorraum für Stiefel und Ausrüstung. Die beiden Carpa-Zelte kommen auf 56 Quadratmeter, die vier Pirca-Zimmer aus Adobe-Lehmziegeln auf 53 – sie liegen in der ersten Reihe und haben den besten Talblick. Alle Einheiten sind mit Holzofen und Wandheizung ausgestattet, dazu Innen- und Außendusche und eine Badewanne unter freiem Himmel. Gewählt werden kann jeweils zwischen einem Kingsize- und zwei Einzelbetten.

Zwei moderne Gebäude mit gebogenen Leinendächern in einem grasbewachsenen Gebiet mit gelben Wildblumen vor einer Kulisse von zerklüfteten grünen Bergen unter wolkigem Himmel.
Rustikales Schlafzimmer mit einer Decke aus Holzbalken, einem antiken Sessel auf einem gefleckten Teppich, einem Bett mit beiger Bettwäsche und einer weißen Badewanne nahe großer Fenster, durch die natürliches Licht fällt.
Ein rustikaler Duschbereich mit Wasser, das aus einem wandmontierten Duschkopf fließt, umgeben von vertikalen Holzbalken und warmem natürlichen Licht, das durch ein Fenster mit Blick auf Dächer fällt.
Ein gemütliches Bett mit weißen Kissen und beigefarbener Bettwäsche in einem Segeltuchzelt, mit einer Holztruhe am Fußende des Bettes und einem rustikalen gemusterten Teppich.

Kulinarik

Gekocht wird über offenem Feuer, gegessen an einem großen Tisch in der lichten Lodge – Family Style, mit dem, was aus der Region kommt. Der Aufenthalt ist vollständig inklusive: Frühstück, Mittag- und Abendessen, Wein und Cocktails, Nachmittagstee sowie Snacks im Zelt. Weil nie mehr als 16 Gäste gleichzeitig im Camp sind, bleibt die Runde am Abend überschaubar. Nach dem Essen brennt draußen das Feuer weiter, und in dieser Höhe lohnt jeder Blick nach oben.

Ein Mann mit weißem Hemd, Schürze und Mütze, der sich um eine kleine Pflanze kümmert, die auf einem Erdhügel im Freien in einer natürlichen Umgebung mit Hügeln im Hintergrund wächst.
Eine Person in weißem Hemd hält zwei Schalen, eine mit gegrilltem Hähnchenstücken und die andere mit verschiedenen Gemüsesorten wie Mais und Kartoffeln, vor einem dunklen Hintergrund.
Langer gedeckter Esstisch mit kariertem Tischtuch und mehreren Stühlen unter einem Sonnensegel im Freien mit einem Steinwall im Vordergrund.
Fleisch und Gemüse, die auf einem hängenden Grillrost über offenem Feuer im Freien gegrillt werden, mit einer Grillzange, die eine Wurst hält.

Aktivitäten

Die Ausflüge reichen von zwei Stunden bis zum ganzen Tag und werden individuell mit Dir geplant. Klassiker ist der Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, an dem morgens die Andenkondore auf Augenhöhe vorbeisegeln. Dazu kommen die Thermalquellen von Uyo Uyo, Besuche bei Weberinnen der Region, Ausritte in die Schlucht und Wanderungen mit einem Kräuterkundigen, der Dir die Pflanzenkunde der Anden erklärt. Fahrräder und Ausrüstung stellt das Camp, Massagen und Wellnessbehandlungen gibt es gegen Aufpreis.

Eine Person reitet auf einem Pferd einen grasbewachsenen Hang hinauf unter einem bewölkten Himmel.
Zwei Personen mit Hüten stehen an einem Geländer und blicken auf eine weite grüne, terrassierte Landschaft mit Hügeln im Hintergrund.
Aufnahme aus der Froschperspektive eines historischen Kirchturms aus Stein mit bogenförmigen Fenstern und einer kuppelförmigen Dachkonstruktion, mit detailliertem Mauerwerk und architektonischen Elementen.
Eine Person steht neben der großen Dampfwolke des Pugio-Geysirs in einer trockenen, felsigen Berglandschaft bei klarem Himmel.

Lage

PUQIO liegt im Colca-Tal, rund drei Stunden Fahrt nördlich von Arequipa und etwa acht Stunden von Cusco entfernt – anderthalb Kilometer vom Dorf Yanque. Der Colca-Canyon gehört zu den tiefsten Schluchten der Welt, und am Aussichtspunkt Cruz del Cóndor kreisen morgens die Andenkondore auf Augenhöhe vorbei. Die Hänge ringsum sind mit Terrassen überzogen, die noch aus präinkaischer Zeit stammen und bis heute bewirtschaftet werden. Zu den Ausflügen des Camps gehören die Thermalquellen von Uyo Uyo, Besuche bei Weberinnen der Region, Ausritte in die Schlucht und Wanderungen mit einem Kräuterkundigen. Auf dieser Höhe gilt: tagsüber T-Shirt-Wetter, nachts Alpaka-Decke.

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