Eine Riesenschildkröte läuft an einem grasbewachsenen Hang in der Nähe eines erhöhten Safari-Zelts, umgeben von Bäumen und Vegetation bei Tageslicht.

Galapagos Safari Camp

Im Hochland von Santa Cruz, dort wo die Straße endet und der Blick über den Galápagos-Nationalpark bis hinunter zum Pazifik reicht, liegt das Galapagos Safari Camp. Das familiengeführte Zeltcamp erstreckt sich über 55 Hektar renaturiertes Privatland, das direkt an den Nationalpark grenzt. Riesenschildkröten wandern über das Gelände und endemische Vögel sitzen in den Bäumen rund um die Main Lodge, sodass Tierbeobachtung hier zum Tagesablauf gehört und nicht zum Programmpunkt wird. Als landbasierte Alternative zu Kreuzfahrten und festen Gruppenrouten setzt das Haus auf maßgeschneiderte Safaris. Wie klein und bewusst zurückhaltend das Camp bleibt, zeigt schon der Pool zwischen den moosbehangenen Bäumen: absichtlich klein und unbeheizt, ganz im Sinne der hauseigenen Philosophie einer „Appropriate Luxury". Abends führt ein Pfad zum rustikalen Viewpoint, wo Sonnenuntergänge über den vorgelagerten Inseln in einen außergewöhnlich klaren Sternenhimmel übergehen

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Details

  • Land

    Ecuador

  • Ort

    Galapagos-Inseln

  • Preis

    ab 950 € pro Nacht/Person

  • Beste Reisezeit

    Ganzjährig

Zimmer

Die neun Safari-Zelte verteilen sich über einen bewaldeten Hang, ihre geschwungenen Dächer erinnern aus der Luft an die Panzer der Riesenschildkröten. Mit Wohnflächen von 70 bis 114 Quadratmetern inklusive privatem Deck reichen die Unterkünfte vom klassischen Safari-Zelt für zwei bis drei Gäste bis zur Family Suite für sechs. Die Family Safari Tents verbinden zwei getrennte Schlafbereiche über einen gemeinsamen Wohnraum, während die Family Suite drei Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad bietet und als einziger Massivbau stufenlos neben der Lodge liegt. Sämtliche Zelte sind zum Galápagos-Nationalpark und zum Pazifik hin ausgerichtet und fangen die natürlichen Luftströmungen des Hochlands ein, sodass Deckenventilatoren anstelle einer Klimaanlage genügen. Die Einrichtung folgt dem klassischen afrikanischen Safari-Stil mit großzügigen Innenräumen, einer Hängematte auf dem eigenen Holzdeck und einem En-suite-Bad mit solarbetriebenem Warmwasser. Holzböden und Holzmobiliar geben besonders der Family Suite einen wohnlichen Charakter.

Ein luxuriöses Safaricamp-Holz-Familiensuite mit einem schrägen Dach, erhöht auf einem Hügel umgeben von grünen Bäumen und Sträuchern unter klarem blauem Himmel.
Ein geräumiges Schlafzimmer in einer Holzhütte mit großem Bett, Sessel, runden Tisch und großen Fenstern mit Ausblick auf Grünflächen.
Innenansicht eines luxuriösen Safarizelts mit einem großen Bett, Sitzbereich und Türvorhängen, die sich zu einem hölzernen Balkon mit Tisch und Stühlen öffnen und auf Grünflächen blicken.
Innenraum eines luxuriösen Familienzelt im Galapagos Safari Camp mit einem weißen Sofa mit rosa Kissen, einem hölzernen Couchtisch und zwei Betten im Hintergrund in einem großzügigen Zelt.

Kulinarik

Die Küche arbeitet mit dem, was die Inseln und das ecuadorianische Festland tagesfrisch hergeben, und stellt daraus jeden Abend ein neues Vier-Gänge-Degustationsmenü zusammen. Ecuadorianische Rezepte erscheinen darin in reduzierter Form, etwa als Wahoo-Ceviche mit Süßkartoffel oder als Zackenbarsch in Kokossauce. Dazu empfiehlt das Team eine kuratierte Auswahl südamerikanischer Weine, serviert wird wahlweise drinnen an der langen Hartholztafel oder draußen auf der Veranda. Der Morgen beginnt mit Galápagos-Kaffee und frischen Früchten vor dem weiten Blick über den Nationalpark, während sich das Mittagessen nach dem Tagesprogramm richtet und an Bord oder als Picknick gereicht wird. Am Nachmittag geht der Gastgeber das Abendmenü mit den Gästen durch, sodass sich Alternativen und angemeldete Ernährungsvorlieben ohne Weiteres berücksichtigen lassen.

Ein Koch in weißer Uniform und Mütze grillt Speisen über offener Flamme an einer Grillstation im Freien während der Dämmerung oder des Abends in einem Safari-Camp.
Ein hölzerner Außentisch für zwei Personen mit Tellern, Gläsern und Besteck auf einem Deck, umgeben von üppigem Grün und Bäumen.
Buffet mit verschiedenen Vorspeisen und Desserts auf weiß gedeckten Tischen, beleuchtet von warmem gelbem Licht im Außenbereich.
Ein kleiner hölzerner Esstisch mit zwei Stühlen im Freien auf einem Holzdeck mit Blick auf Bäume und den entfernten Horizont bei Sonnenuntergang.

Aktivitäten

Die Tage werden gemeinsam mit einem Safari Designer zusammengestellt und richten sich nach Interesse, Kondition und Wetter. Vom Camp aus führen Bootsausflüge zu unbewohnten Inseln wie North Seymour oder Bartolomé, bei denen ein geführter Schnorchelgang und das Mittagessen an Bord bereits inbegriffen sind. Auf allen Wegen im Nationalpark begleitet ein zertifizierter Naturalist Guide die Gäste, der endemische Arten benennt, ihr Verhalten einordnet und den Rhythmus der Tour an die Gruppe anpasst. Auf und um Santa Cruz lässt sich zwischen Kajaktouren durch die Mangroven, Radausflügen über die Landstraßen der Insel und Surfstunden wählen, bei denen man die Wellen mit Meerechsen teilt. Im Camp selbst reicht das Angebot von der Ceviche-Demonstration mit der Küchenchefin über die Mixology-Klasse mit dem Barchef bis zur Verkostung ecuadorianischer To'ak-Schokolade, ergänzt um private Yogastunden auf dem Observatory Deck. Ruhiger wird es auf dem geführten Rundgang über das Grundstück, der an den Kakao- und Yuca-Pflanzungen vorbeiführt und mit dem Pflanzen eines einheimischen Baumes endet.

Eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern erkundet den felsigen Höhleneingang, umgeben von natürlichen Felsformationen und Bäumen draußen.
Eine Meerechse ruht auf vulkanischen Felsen nahe der Küste, im Hintergrund ist eine verschwommene Person beim Kajakfahren.
Eine Frau geht barfuß an einem sandigen Strand entlang, an dem Seelöwen nahe türkisblauem Wasser liegen, mit felsigem Bewuchs im Hintergrund.
Eine Person mit weißem Hut, hellfarbenem Hemd und Shorts geht auf einem schmalen Holzsteg durch eine felsige, karge Landschaft in der Nähe eines großen Gewässers unter einem bewölkten Himmel.

Lage

Das Galapagos Safari Camp befindet sich im zentralen Hochland der Insel Santa Cruz, strategisch positioniert zwischen der Nord- und Südküste. Die Anreise zum Anwesen beginnt am Flughafen Baltra und führt über den Itabaca-Kanal direkt auf die Insel. Von dort aus geht es mit dem Auto rund 40 Minuten südwärts, vorbei an den landwirtschaftlichen Flächen von Bellavista, bis zu den höher gelegenen Rändern des Nationalparks. Das urbane Zentrum und der Hauptanleger von Puerto Ayora liegen circa 30 Minuten Fahrtzeit entfernt, was eine nahtlose Kombination aus Erkundungen im Inselinneren und täglichen Bootsexkursionen ermöglicht.

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