Das Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt unter klarem blauem Himmel, mit einigen Menschen, die in der Nähe auf einem gepflasterten Platz gehen.

Mexiko-Stadt

Kulturmetropole auf 2.240 Metern — Viertel, Museen, Pyramiden

Kulturmetropole auf 2.240 Metern — Viertel, Museen, Pyramiden

Mexiko-Stadt — 22 Millionen Menschen auf 2.240 Metern, Altstadt und Xochimilco seit 1987 UNESCO-Welterbe und mit Quintonil das drittbeste Restaurant der Welt (World’s 50 Best 2025). Wer in Polanco, La Condesa oder Roma Norte wohnt, erlebt die Megacity entspannt.

Geschrieben von: Luca Krohn Zuletzt aktualisiert am: 8. September 2026

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Beste Reisezeit

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Warum Mexiko-Stadt mehr ist als ein Zwischenstopp

Kurz nach sieben Uhr morgens liegt der Zócalo noch im Schatten der Kathedrale, und der Duft frisch gepresster Tortillas zieht aus den Seitengassen herüber. Dann setzt das Geräusch ein, das diese Stadt nie ganz verlässt: Drehorgeln, der langgezogene Ruf der Tamales-Verkäufer, das Klingeln der Trajineras-Glocken weit draußen in Xochimilco. Über allem ein Licht, das auf 2.240 Metern klarer und härter ist als irgendwo an der Küste.

Die meisten Mexiko-Reisenden nutzen die Hauptstadt als Umsteigepunkt — landen, schlafen, weiterfliegen. Was sie verpassen: Time Out setzte Mexiko-Stadt 2025 auf Platz 7 seiner „Best Cities in the World“, Altstadt und Kanäle von Xochimilco sind seit 1987 UNESCO-Welterbe, und mit Quintonil steht hier das drittbeste Restaurant der Welt (World’s 50 Best Restaurants 2025). Rund 22 Millionen Menschen leben im Ballungsraum — und trotzdem erlebt man die Stadt aus den richtigen Vierteln heraus entspannt.

Genau das ist unser Ansatz: Wir buchen deine Unterkunft bewusst in Polanco, La Condesa oder Roma Norte — drei Viertel, die sicher, fußläufig und voller guter Adressen sind. Von dort erschließt du Museen, Märkte, Coyoacán und Teotihuacán in drei bis vier Tagen, bevor deine Mexiko-Rundreise nach Puebla, Oaxaca oder Yucatán weiterführt.


Die Viertel — wo du wohnst und warum

In Mexiko-Stadt entscheidet die Wahl des Viertels über die ganze Reise. Wer in einem der drei folgenden Stadtteile wohnt, geht abends zu Fuß zum Essen und erreicht per Uber in 20 bis 40 Minuten fast jede Sehenswürdigkeit.

Polanco — gehobenes Wohnviertel und Sternerestaurants

Polanco ist die elegante Adresse der Stadt: breite Alleen, Botschaften, Designerläden entlang der Avenida Presidente Masaryk und die Spitzenrestaurants des Landes. Pujol von Enrique Olvera und Quintonil von Jorge Vallejo liegen beide hier — beide mit zwei Michelin-Sternen (Guía Michelin México 2026). In Nuevo Polanco glänzt die geschwungene Aluminiumfassade des Museo Soumaya mit rund 66.000 Werken von Rodin bis Dalí, gegenüber zeigt das Museo Jumex zeitgenössische Kunst. Als Basis ideal für alle, die Ruhe, große Zimmer und kurze Wege in den Bosque de Chapultepec schätzen.

Insider-Tipp

Museo Soumaya und Museo Jumex — beide gratis, fünf Gehminuten voneinander entfernt. Soumaya täglich 10:30–18:30 Uhr, Jumex Mittwoch bis Montag 10:30–18:30 Uhr.

La Condesa — Art-déco, Parque México und Cafés

La Condesa ist grün, ruhig und architektonisch die schönste Ecke der Stadt: Art-déco-Villen der 1920er- und 1930er-Jahre, die ovale Avenida Ámsterdam auf dem Grundriss einer ehemaligen Pferderennbahn und der Parque México, in dem morgens Hundeschulen und Tai-Chi-Gruppen üben. Von Ende Februar bis April blühen die Jacaranda-Bäume violett — der März ist der Höhepunkt. Wer die Stadt zu Fuß erleben will, wohnt hier richtig, in einem Boutique-Hotel in einer umgebauten Villa.

Menschen sitzen und entspannen sich an einer niedrigen Mauer unter üppigen Bougainvillea-Ranken mit lebhaften pinkfarbenen Blüten in einem Stadtpark in Mexiko-Stadt.Ein bunter Obststand mit einem leuchtend pinkfarbenen Sonnenschirm in einem Parkbereich von La Condesa, Mexiko-Stadt, umgeben von Bäumen und vorbeigehenden Fußgängern.

Roma Norte — Bohème-Chic, Galerien und Bars

Roma Norte ist das kreative Herz der Stadt: Jugendstil-Fassaden entlang der Álvaro Obregón, Galerien wie OMR, Mezcalerías und jede Woche ein neues Restaurant. Hier liegen die Adressen, für die Kenner anreisen: Contramar mit seinem Thunfisch-Tostadas-Mittag (Durango 200, Mo–Fr 12–20 Uhr, Sa–So 11–20 Uhr) und Rosetta von Elena Reygadas in einem Stadtpalais an der Colima 166 — Platz 46 der World’s 50 Best Restaurants 2025 und ein Michelin-Stern in der Guía Michelin México 2026. Abends wird Roma zur Bar-Meile: Die Licorería Limantour steht auf Platz 9 der North America’s 50 Best Bars 2025, das Handshake Speakeasy im Nachbarviertel Juárez wurde 2025 zum zweiten Mal in Folge zur besten Bar Nordamerikas gewählt.

Insider-Tipp

Contramar reservieren — ab 13:30 Uhr ist das Haus voll, auch werktags. Reservier einige Tage vorher über OpenTable und bestell Tostadas de Atún und Pescado a la Talla. Zum Frühstück lohnt die Panadería Rosetta (Colima 179).

Lass uns dein Mexiko-Stadt-Programm zusammenstellen — wir wissen, welches Viertel zu deinem Reisestil passt und welche Häuser dort halten, was sie versprechen. Beratung vereinbaren .


Sehenswertes im Zentrum — vom Zócalo bis Chapultepec

Zócalo und Templo Mayor — drei Stadtschichten auf einem Platz

Der Zócalo zeigt Mexikos Geschichte in Schichten: Unter Kathedrale und Nationalpalast liegen die Fundamente von Tenochtitlan, der 1521 zerstörten Aztekenhauptstadt. Direkt daneben wurde 1978 der Templo Mayor freigelegt — der Haupttempel der Azteken mit einem hervorragenden Museum, in dem die acht Tonnen schwere Steinscheibe der Mondgöttin Coyolxauhqui liegt (210 MXN, ca. 11 EUR, Di–So 09:00–17:00 Uhr). Im Nationalpalast siehst du Diego Riveras Wandbild-Zyklus zur Geschichte Mexikos — Ausweis mitnehmen, Eintritt frei.

Luftaufnahme des Zócalo-Platzes in Mexiko-Stadt mit einer großen mexikanischen Flagge und Reihen farbenfroher Tierskulpturen, die gleichmäßig über den Platz verteilt sind, unter klarem blauem Himmel.

Palacio de Bellas Artes — Marmor, Murales und Tiffany-Glas

Zehn Gehminuten westlich steht der 1934 vollendete Palacio de Bellas Artes mit Jugendstil-Fassade aus Carrara-Marmor und Art-déco-Innerem. Im Obergeschoss hängen 17 Wandbilder von Rivera, Orozco und Siqueiros — darunter Riveras „Der Mensch am Scheideweg“, die Neufassung des in New York zerstörten Rockefeller-Auftrags. Museumseintritt 90 MXN (ca. 4,50 EUR, sonntags frei), Di–So 10:00–18:00 Uhr.

Das Unabhängigkeitsdenkmal in Mexiko-Stadt mit einer goldenen Engelsfigur auf einer hohen Säule, umgeben von modernen Wolkenkratzern und Grünflächen.

Chapultepec und Museo Nacional de Antropología

Der Bosque de Chapultepec ist mit 686 Hektar rund doppelt so groß wie der Central Park und beherbergt neben dem Castillo de Chapultepec (210 MXN, Di–So 09:00–17:00 Uhr) das wichtigste Museum des Landes: Das Museo Nacional de Antropología zeigt in 22 Sälen den Sonnenstein der Azteken, die Jade-Maske des Pakal aus Palenque und Olmeken-Kolossalköpfe. Mit 5,05 Millionen Besuchern war es 2025 der meistbesuchte Kulturort Mexikos (INAH, Januar 2026).

Museo Nacional de Antropología

  • Eintritt — 210 MXN (ca. 11 EUR); sonntags frei für Mexikaner und Residenten — dann sehr voll
  • Öffnungszeiten — Di–So 09:00–18:00 Uhr, montags geschlossen
  • Lage — Paseo de la Reforma / Calzada Gandhi, Metro Auditorio
  • Tipp — Dienstag bis Freitag zur Öffnung kommen; ein privater Guide lohnt sich hier besonders

Coyoacán, Teotihuacán, Xochimilco — drei Ausflüge, die bleiben

Coyoacán — Frida Kahlos Blaues Haus und ein Dorf in der Stadt

Coyoacán, zehn Kilometer südlich, fühlt sich an wie eine Kleinstadt: Kopfsteinpflaster, bunte Kolonialhäuser, Mariachis auf dem Jardín Centenario. Der Grund, warum die meisten kommen, ist die Casa Azul — Frida Kahlos Geburts- und Sterbehaus, seit 1958 Museum, mit Atelier, Garten und ihren Kleidern. Tickets gibt es nur online, die Zeitfenster sind in der Hochsaison Wochen im Voraus ausgebucht — wir sichern sie, sobald dein Reisedatum steht.

Museo Frida Kahlo (Casa Azul)

  • Eintritt — 320 MXN (ca. 16 EUR) für internationale Besucher; das Ticket gilt ein Jahr lang auch für das Museo Anahuacalli
  • Öffnungszeiten — Di 10:00–18:00, Mi 11:00–18:00, Do–So 10:00–18:00 Uhr, montags geschlossen
  • Lage — Londres 247, Coyoacán — per Uber 30–50 Minuten von Roma Norte
  • Tipp — Nur über boletos.museofridakahlo.org.mx buchen, kein Kassenverkauf — vier bis sechs Wochen vorher; das erste Zeitfenster des Tages ist am ruhigsten

Teotihuacán — die Pyramiden vor den Toren der Stadt

Rund 50 Kilometer nordöstlich liegt Teotihuacán, seit 1987 UNESCO-Welterbe und zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert eine der größten Städte der damaligen Welt. Die Sonnenpyramide misst 65 Meter, die Straße der Toten zieht sich über zwei Kilometer bis zur Mondpyramide. Wir organisieren einen privaten Fahrer mit Abfahrt um 07:00 Uhr, sodass du zur Öffnung um 08:00 Uhr am Tor stehst — die Reisebusse folgen ab etwa 10:00 Uhr. Das Besteigen der Pyramiden ist derzeit nicht erlaubt. Noch eindrucksvoller: eine Ballonfahrt bei Sonnenaufgang, Start gegen 06:00 Uhr, rund 45 Minuten in der Luft, ab etwa 2.450 MXN (ca. 125 EUR) pro Person, privat ab 3.900 MXN (ca. 200 EUR).

Teotihuacán

  • Eintritt — 210 MXN (ca. 11 EUR), sonntags frei für Mexikaner und Residenten
  • Öffnungszeiten — täglich 08:00–17:00 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr
  • Lage — ca. 50 km nordöstlich, 1–1,5 Stunden mit privatem Fahrer
  • Tipp — Hut, Sonnenschutz und 1,5 Liter Wasser — kaum Schatten auf 2.300 Metern

Xochimilco — Trajineras auf den Kanälen der Azteken

Im Süden der Stadt haben die Chinampas — schwimmende Gärten der Azteken — bis heute überlebt. Auf den Kanälen gleiten bunt bemalte Trajineras, flache Holzboote mit Tisch und Bänken, an denen Mariachi-Boote und Elote-Verkäufer längsseits gehen. Der offizielle Tarif beträgt 750 MXN (ca. 38 EUR) pro Boot und Stunde für bis zu 18 Personen — gültig an allen elf Anlegestellen. Am Wochenende sind die Kanäle eine schwimmende Party; werktags vormittags siehst du Reiher zwischen den Chinampas und die Gärtner bei der Arbeit.

Insider-Tipp

Embarcadero-Wahl — für die Fiesta am Samstagnachmittag Nativitas; für Ruhe ein Werktagmorgen ab Cuemanco mit drei bis vier Stunden bis zur Isla de las Muñecas. Wir buchen Trajinera und Fahrer vorab.


Kulinarik — von Tacos al Pastor bis zu zwei Michelin-Sternen

Street Food — die Regel der Einheimischen

Mexiko-Stadt isst auf der Straße, und du solltest das auch tun. Die wichtigste Regel, die Kenner von Touristen unterscheidet: Tacos al Pastor bestellt man abends, wenn der Trompo — der Drehspieß mit marinierter Schweineschulter — seit Stunden läuft und außen knusprig ist. Klassiker sind El Vilsito in Narvarte (tagsüber Autowerkstatt, nachts Taquería) und Taquería Orinoco in Roma Norte. Ein Taco kostet 20–35 MXN (ca. 1–2 EUR); wähl Stände mit langer Schlange.

Mercado de San Juan — der Markt der Köche

Der Mercado de San Juan (Ernesto Pugibet 21, Centro) ist der Markt, auf dem die Köche der Stadt einkaufen: Chapulines und Escamoles, Wildbret, exotische Früchte, dazu Stände, an denen du Meeresfrüchte-Tostadas mit einem Glas Wein im Stehen isst. Geöffnet Mo–Fr 06:00–18:00 Uhr, Sa–So 07:00–17:00 Uhr — am besten zwischen 10 und 13 Uhr.

Fine Dining in Polanco — Pujol und Quintonil

Pujol (Tennyson 133) serviert Enrique Olveras Mole Madre, der seit über 3.000 Tagen weitergekocht wird; das Menü kostet 3.595 MXN (ca. 185 EUR), die Taco-Omakase-Bar 3.995 MXN (ca. 205 EUR). Quintonil (Newton 55) von Jorge Vallejo und Alejandra Flores wurde 2025 auf Platz 3 der World’s 50 Best Restaurants gewählt — die höchste Platzierung, die je ein mexikanisches Restaurant erreicht hat; das Degustationsmenü kostet 4.950 MXN (ca. 250 EUR). Reservierungen sind binnen Stunden vergeben — wir sichern die Tische. Ehrlicher Vergleich: Pujol ist das ikonischere Erlebnis, Quintonil das spannendere Menü.


Dein Mexiko-Stadt-Programm — drei Tage

Tag 1 — Zentrum und Chapultepec

Uber zum Zócalo: Kathedrale, Templo Mayor, Riveras Murales im Nationalpalast. Mittagessen im Mercado de San Juan, danach der Palacio de Bellas Artes. Am späten Nachmittag durch den Bosque de Chapultepec zum Castillo. Abendessen in Roma Norte.

Tag 2 — Anthropologie und Coyoacán

Um 09:00 Uhr zur Öffnung ins Museo Nacional de Antropología. Mittags nach Coyoacán: Casa Azul zum gebuchten Zeitfenster, Mercado de Coyoacán, Kaffee am Jardín Centenario. Abends Pujol oder Quintonil.

Eingang zum Frida Kahlo Museum in Mexiko-Stadt mit einer teilweise geöffneten grünen Tür und sichtbaren Skelettfiguren im Inneren des Gebäudes, eingerahmt von roten Wänden.

Tag 3 — Teotihuacán und Xochimilco

Abfahrt 06:00 Uhr für die Ballonfahrt oder 07:00 Uhr für den Besuch zur Öffnung. Rückfahrt gegen Mittag, Pause im Hotel. Nachmittags zwei Stunden auf einer Trajinera in Xochimilco, danach Abschiedsdrink in Roma Norte. Wer einen vierten Tag hat: vormittags die Casa Luis Barragán (UNESCO-Welterbe seit 2004, nur mit gebuchter Führung), nachmittags San Ángel.

Ein bunter Heißluftballon schwebt nahe der antiken Sonnenpyramide in Teotihuacan, Mexiko, umgeben von Grünflächen und entfernten Bergen unter klarem Himmel.Bunte traditionelle Trajinera-Boote liegen in einer Reihe an den Kanälen von Xochimilco, Mexiko-Stadt, mit bemalten Bögen und dekorierten Bänken unter klarem Himmel.

Wo übernachten — Polanco, La Condesa oder Roma Norte

Alle Hotels, die wir in Mexiko-Stadt empfehlen, liegen in einem dieser drei Viertel — aus Überzeugung: Hier sind die Straßen abends belebt und die Rückwege kurz. Drei Kategorien:

  • Gehobene Häuser in Polanco und an der Reforma — große Zimmer, Spa, Concierge, oft mit Blick auf den Chapultepec-Park; ab etwa 350 EUR pro Nacht.
  • Boutique-Hotels in La Condesa — umgebaute Art-déco-Villen mit 10 bis 40 Zimmern, Innenhof und Dachterrasse; ab etwa 180 EUR. Unsere Empfehlung für Paare.
  • Design-Guesthouses in Roma Norte — kleine, persönlich geführte Häuser mit Frühstück vom Markt; ab etwa 150 EUR.

Lass uns gemeinsam die Unterkunft finden, die zu deinen Vorstellungen passt — wir kennen die Häuser persönlich und wissen, welche Zimmer zur ruhigen Hofseite liegen. Anfrage stellen .


Gut zu wissen

Höhenlage — 2.240 Meter

Die meisten Reisenden spüren die Höhe kaum, aber am ersten Tag sind Kurzatmigkeit beim Treppensteigen und leichte Kopfschmerzen normal. Unser Rat: am Ankunftstag ein leichtes Programm, viel Wasser, wenig Alkohol — und Sonnenschutz, denn die UV-Strahlung ist hier deutlich stärker. Mehr in unserem Ratgeber Impfungen und Gesundheit .

Beste Reisezeit für Mexiko-Stadt

Die Trockenzeit von November bis April ist die beste Reisezeit: klare Tage mit 21–26 Grad, kühle Nächte um 6–10 Grad, kaum Regen. Der März verbindet die Jacaranda-Blüte mit den wärmsten Trockentagen. Von Mai bis Oktober fällt nachmittags oft ein kräftiger Schauer — die Vormittage bleiben meist trocken. Wie sich die Hauptstadt mit den Küsten kombinieren lässt, liest du in unserem Überblick zur besten Reisezeit für Mexiko .

Hinweis

Sonntag ist Museumstag — alle INAH-Museen und Ausgrabungsstätten sind sonntags für Mexikaner und Residenten kostenlos und entsprechend voll. Leg Anthropologie-Museum, Templo Mayor und Teotihuacán auf Dienstag bis Freitag; der Sonntag gehört Xochimilco, der autofreien Reforma oder Coyoacán.

Anreise — Flughafen MEX

Lufthansa fliegt täglich nonstop von Frankfurt nach Mexiko-Stadt (MEX), rund 12 Stunden hin, etwa 11 zurück. Der Flughafen liegt nur zehn Kilometer östlich des Zentrums — nach Polanco oder Roma Norte brauchst du mit Uber 30 bis 60 Minuten für etwa 150–250 MXN (ca. 8–13 EUR); bestell es nach der Gepäckausgabe am ausgeschilderten Abholpunkt. Die Taxi-Schalter im Terminal verlangen ein Vielfaches. Inlandsflüge nach Oaxaca, Mérida oder GDL starten ebenfalls ab MEX. Alle Details zu Flügen nach Mexiko .

Sicherheit in Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt ist eine Millionenmetropole mit den üblichen Großstadtthemen — und zugleich eine Stadt, in der sich die Viertel, die wir empfehlen, sicher und entspannt anfühlen. Polanco, La Condesa, Roma Norte, Coyoacán und das Zentrum tagsüber sind gut bereisbar. Was aus unserer Erfahrung zählt: Uber oder DiDi statt Straßentaxis, nachts nicht allein durch unbelebte Straßen, Ausflüge über Land tagsüber mit Fahrer. Eine ausführliche Einschätzung findest du in unserem Ratgeber Sicherheit in Mexiko .

Grundregeln in Mexiko-Stadt

Uber oder DiDi bestellen, niemals ein Taxi auf der Straße anhalten. Smartphone nicht offen tragen, Geldautomaten in Einkaufszentren nutzen, Wertsachen im Hotelsafe lassen. Nachts bleibst du in den belebten Straßen von Condesa, Roma und Polanco — das Zentrum rund um den Zócalo besuchst du besser tagsüber.

Fortbewegung vor Ort

Uber und DiDi sind für Reisende die erste Wahl: zuverlässig, günstig (eine Fahrt innerhalb der Viertel 60–150 MXN, ca. 3–8 EUR) und ohne Sprachbarriere. Die Metro kostet 5 MXN, der Metrobús 6 MXN — effizient, zu Stoßzeiten aber sehr voll. Für alles außerhalb der Stadt organisieren wir einen privaten Fahrer.


Mexiko weiter entdecken

Puebla erreichst du in zwei Stunden mit dem Fahrer, San Miguel de Allende in vier; per Inlandsflug sind Oaxaca in einer Stunde und Mérida in zwei erreichbar — die klassische Route einer Mexiko-Rundreise beginnt hier.

Puebla & Pueblos Mágicos — Talavera, Cholula und Atlixco

San Miguel de Allende & Querétaro — Kolonialstadt, Weinroute und Sierra Gorda

Oaxaca — Mole, Mezcal und Pazifikküste

Yucatán — Mérida, Chichén Itzá und Cenoten

Weitere Informationen zu Einreise und Visum findest du in unserem Mexiko-Reiseguide . Lass uns dein Mexiko-Stadt-Programm zusammenstellen — mit den richtigen Vierteln, gesicherten Tickets und einem Fahrer, der die Stadt kennt. Beratung vereinbaren .

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Häufige Fragen

Ist Mexiko-Stadt sicher für Touristen?

Ja — in den Vierteln, die wir empfehlen. Polanco, La Condesa und Roma Norte sind belebt, gut beleuchtet und fußläufig; Coyoacán und das Zentrum sind tagsüber problemlos. Wie in jeder Großstadt gilt: ausschließlich Uber oder DiDi statt Straßentaxis, Wertsachen nicht offen tragen, nachts nicht allein durch leere Straßen. Das Auswärtige Amt rät für die Hauptstadt zu normaler Umsicht. Mit diesen Gewohnheiten ist Mexiko-Stadt entspannt zu bereisen.

Wie viele Tage sollte man für Mexiko-Stadt einplanen?

Drei volle Tage sind das Minimum: einer für Zentrum und Chapultepec, einer für das Anthropologie-Museum und Coyoacán, einer für Teotihuacán und Xochimilco. Mit einem vierten Tag passen Casa Luis Barragán, San Ángel oder ein Tagesausflug nach Puebla dazu. Da du ohnehin über MEX ein- oder ausreist, lohnt es sich, die Stadt an den Anfang der Rundreise zu legen — die Höhe gewöhnt sich leichter, bevor die Küste kommt.

Welches Viertel eignet sich am besten zum Übernachten?

Für Ruhe, große Zimmer und Sternerestaurants vor der Tür: Polanco. Für Spaziergänge, Art-déco und Cafés: La Condesa — unsere Empfehlung für Paare. Für Galerien, Bars und das Gefühl, mitten im Geschehen zu wohnen: Roma Norte. Alle drei liegen nebeneinander, sodass du abends zu Fuß zwischen Condesa und Roma wechseln kannst; Polanco ist per Uber in 15 Minuten erreichbar.

Wie bekomme ich Tickets für das Frida-Kahlo-Museum?

Ausschließlich online über boletos.museofridakahlo.org.mx — an der Kasse gibt es keine Tickets. Der Preis liegt 2026 bei 320 MXN (ca. 16 EUR) für internationale Besucher und enthält den Eintritt ins Museo Anahuacalli. Die Zeitfenster sind in der Hochsaison vier bis sechs Wochen vorher ausverkauft; buch, sobald dein Reisedatum steht, oder überlass es uns. Geöffnet Di 10–18, Mi 11–18, Do–So 10–18 Uhr.

Spürt man die Höhenlage in Mexiko-Stadt?

Leicht. Auf 2.240 Metern merken viele am ersten Tag etwas Kurzatmigkeit beim Treppensteigen, leichte Kopfschmerzen oder dass Alkohol schneller wirkt. Ernsthafte Höhenkrankheit ist in dieser Höhe sehr selten. Plan den Ankunftstag ruhig, trink viel Wasser und verschieb den Mezcal auf den zweiten Abend. Sonnenschutz ist wichtiger als in Europa — die UV-Strahlung ist deutlich intensiver, auch bei bewölktem Himmel.

Wann ist die beste Reisezeit für Mexiko-Stadt?

November bis April, die Trockenzeit: sonnige Tage mit 21–26 Grad und kühle Nächte. Der März ist der schönste Monat — dann blühen die Jacaranda-Bäume in Condesa und Roma violett. In der Regenzeit von Mai bis Oktober fällt meist nachmittags ein kurzer, kräftiger Schauer; die Vormittage sind trocken, und die Museen sind spürbar leerer. Um die Weihnachtsfeiertage und in der Semana Santa sind Hotels früh ausgebucht.

Kann man Teotihuacán auf eigene Faust besuchen?

Ja, aber wir empfehlen einen privaten Fahrer: Die Anlage liegt 50 Kilometer nordöstlich, mit dem Auto 1–1,5 Stunden, und wer um 08:00 Uhr zur Öffnung am Tor steht, hat die Straße der Toten fast für sich. Der Eintritt kostet 210 MXN (ca. 11 EUR), geöffnet ist täglich 08:00–17:00 Uhr. Das Besteigen der Pyramiden ist derzeit nicht erlaubt. Wer möchte, startet vorher mit einer Ballonfahrt bei Sonnenaufgang (ab ca. 2.450 MXN pro Person).

Lohnt sich Xochimilco?

Unbedingt — wenn du weißt, was du willst. Samstags und sonntags sind die Kanäle bei Nativitas eine schwimmende Fiesta mit Mariachi-Booten; werktags morgens sind sie still, mit Reihern und Gärtnern auf den Chinampas. Der offizielle Tarif beträgt 750 MXN (ca. 38 EUR) pro Trajinera und Stunde, egal ob zwei oder achtzehn Personen. Zwei Stunden reichen für den Eindruck, vier für die Isla de las Muñecas. Seit 1987 UNESCO-Welterbe.

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