Langes, beiges Steingebäude mit gestufter architektonischer Gestaltung in einer trockenen, mit Gestrüpp bedeckten Landschaft, umgeben von Hügeln unter klarem Himmel.

Hotel Terrestre

Puerto Escondido lebt von seinen klaren Stränden, hinter denen die Berge von Oaxaca aufsteigen, und genau dort liegt das Hotel Terrestre. Strom kommt einzig von der Sonne, einen Netzanschluss besitzt das Haus nicht. Die Gäste legen darum die Technik beiseite und richten ihren Tag am Lauf des Lichts aus. Alberto Kalach und sein Taller de Arquitectura X haben das Haus ausschließlich aus Materialien der Region gebaut; die Kühlung entsteht aus der Bauweise selbst, Klimaanlagen kommen nicht zum Einsatz. Als Haus der Grupo Habita versteht sich Terrestre als multisensorische Einladung, sich mit der Natur zu verbinden. Wie das gemeint ist, verstehst du am ersten Morgen, sobald das Licht die Terrasse erreicht.

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Details

  • Land

    Mexiko

  • Ort

    Puerto Escondido, Oaxaca

  • Preis

    ab 280 € pro Nacht/Person

  • Beste Reisezeit

    November - April

Zimmer

Über das Gelände verteilen sich vierzehn Villen, jede mit einem Pool, der sich in Richtung Pazifik streckt. Ziegel und Beton treffen im Innern auf Lehm und Sand, woraus eine durchgehend erdige Farbpalette entsteht. Hölzerne Lamellentüren und -fenster lassen sich weit öffnen, sodass die Räume in private Gärten übergehen und die Bergkulisse gerahmt erscheint. Auf der Terrasse hängen Hängematten über den Loungeflächen, und das Bad liegt im Freien. Die Möbel hat der mexikanische Architekt und Designer Óscar Hagerman eigens gezeichnet, gefertigt wurden sie von lokalen Handwerkern, und über allem liegt der harzige Duft von Copal.

Minimalistisches Hotelzimmer mit freiliegenden Ziegelwänden, einem Bett mit gestreiften Kissen, zwei Holzstühlen, einem kleinen Holztisch mit einer Glasflasche, gewebten Poufs und natürlicher Beleuchtung.
Sonnenlicht, das durch transparente weiße Vorhänge auf ein minimalistisches Badezimmer mit Betonwänden, hölzernen Bänken und zwei aufgehängten Handtüchern fällt.
Ein moderner Außenbereich mit rechteckigem Pool im Vordergrund, Betontreppen, einem niedrigen Bett mit Kissen und Topfpflanzen, umgeben von Ziegelmauern unter blauem Himmel.

Kulinarik

Das Restaurant steht für sich, ohne Wände, offen zum Himmel. Auf der Karte finden sich mexikanische und mediterrane Gerichte, die aus Erzeugnissen der Umgebung entstehen. Zum Trinken gibt es erfrischende Cocktails und ausgesuchte Weine, dazu eine alkoholfreie Auswahl. Gleich neben dem Restaurant liegt der Mirador, eine Plattform mit Blick über das Grün bis zum Wasser. In der Nachbarschaft warten Adressen wie das Kakurega Omakase, ebenfalls von Kalach entworfen, und die kleine Mezcalería Cobarde.

Barbereich im Freien mit einer gefliesten Theke, Regalen mit Flaschen und Holzstühlen unter einem Pergola-Dach mit warmem Sonnenlicht.
Holzstrandbar mit Hockern unter einem schattigen Dach, mit Blick auf Kakteen und Sonnenschirme am Meer bei Sonnenuntergang.
Ein Teller mexikanisches Essen mit gewürztem gegrilltem Fleisch, Gemüse, Bohnen und garniert mit Kräutern und essbaren Blumen auf einem weißen Keramikteller.

Aktivitäten

Terrestre nimmt die alten Traditionen des Badens auf und widmet ihnen ein eigenes Bauwerk, das Hammam mit seinen sieben Kammern, vier davon für Wasser in unterschiedlichen Temperaturen und für Dampf. Im Badebecken tauchst du in tiefes, warmes Wasser ein, den Blick auf die Gärten der Anlage gerichtet. Ein kreisrundes Becken steht für Treatments bereit, während die lange Schwimmbahn zum Bahnenziehen einlädt. Vor der Küste wird gesurft, im Hinterland führen Wege zum Reiten und Wandern, und nachts leuchtet das Meer in den Lagunen. Wer es ruhiger mag, beobachtet Vögel oder sucht sich einen Platz zum Meditieren.

Modernes Architekturgebäude mit Treppen und horizontalen Dachbalken, umgeben von üppigem Grün, reflektiert in einem ruhigen Pool mit einem blattlosen blühenden Baum im Vordergrund.
Geschwungene Backsteingebäude umgeben von dichtem grünem Laub mit Blick auf das Meer im Hintergrund bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.
Zwei moderne Außenpools mit klaren geometrischen Formen, umgeben von dichtem Gebüsch und trockenen Bäumen in einer natürlichen Umgebung.

Lage

Das Erbe Oaxacas begleitet den Aufenthalt, von archäologischen Stätten im Hinterland bis zu einem Handwerk, das weit über Mexiko hinaus bekannt ist. Gleich neben dem Hotel öffnet Casa Wabi seine Türen, ein weitläufiges Gelände mit einem von Tadao Ando entworfenen Zentrum für Künstlerresidenzen und Ausstellungen. Auf demselben Areal stehen eine Keramikwerkstatt mit 22 Meter hohem Schornstein aus der Feder Kalachs sowie eine dauerhafte Großinstallation des mexikanischen Künstlers Bosco Sodi. Zu finden ist das Haus an der Bundesstraße von Salina Cruz nach Santiago Pinotepa Nacional, bei Kilometer 113.

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