Caiman Lodge
Inmitten der endlosen Weite der Natur erwacht der Tag mit dem vielstimmigen Gesang exotischer Vögel. Diese unberührte Abgeschiedenheit im Süden des Pantanals bildet die Kulisse für die Casa Caiman - das eigentliche Kindheitshaus des brasilianischen Unternehmers und Umweltschützers Roberto Klabin, der die einstige Rinderfarm seiner Familie seit den späten 1980er-Jahren zu einem der bedeutendsten Naturschutzprojekte Brasiliens ausgebaut hat. Diese außergewöhnliche Safari-Lodge, die vom Standard her mit den besten Lodges Afrikas vergleichbar ist, ist zugleich Hauptsitz von Onçafari, dem 2011 gegründeten Jaguar-Schutzprojekt, das die Tiere nach dem Vorbild südafrikanischer Raubkatzen-Habituierung behutsam an Safarifahrzeuge gewöhnt - eine Arbeit, die es sogar in eine Naturdokumentation der BBC mit David Attenborough geschafft hat. Nach den Safaris laden Hängematten im Garten, ein erfrischender Pool und die gemütliche Terrasse dazu ein, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Wenn die Nacht hereinbricht, versammeln sich alle am offenen Lagerfeuer unter dem riesigen, funkelnden Sternenhimmel, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Details
Land
Brasilien
Ort
Miranda
Preis
auf Anfrage
Beste Reisezeit
Juni - September
Suiten & Villen
Die Unterkünfte der Hauptlodge umfassen 18 helle, klimatisierte Einheiten, die traditionelle Pantanal-Kultur mit modernem Komfort verbinden - jeweils mit Terrasse und Deckenventilatoren. Die Standard-Suiten bieten 45 Quadratmeter Gemütlichkeit, während die 52 Quadratmeter großen Superior-Suiten zusätzlich mit Kaffeemaschine und Minibar ausgestattet sind. Die luxuriöse Master-Suite garantiert auf 80 Quadratmetern höchste Privatsphäre mit separatem Wohnzimmer, Ankleide und einer Terrasse mit Blick auf die malerische Bucht. Für kleine Gruppen stehen zudem die exklusiven, im Ranch-Stil gehaltenen Privatvillen Baiazinha und Cordilheira mit fünf beziehungsweise sechs Schlafzimmern, eigenem Pool und einem privaten Fahrzeug zur Verfügung.
Kulinarik
Die traditionelle brasilianische Küche prägt die Gastronomie des Hauses und wird in Form eines Vollpension-Buffets serviert. Für Frische sorgen Bio-Obst und -Gemüse direkt aus dem eigenen Anbau der Farm oder von lokalen Anbietern aus der Region. Mindestens einmal während Deines Aufenthalts wird unter Lichterketten auf den Außendecks ein traditionelles Barbecue mit gegrillten Stücken vom farmeigenen Rind veranstaltet. Ein besonderes kulturelles Erlebnis erwartet Dich beim authentischen „Cowboy-Frühstück“, begleitet von einem langjährigen Farmarbeiter, mit Maniok, Hackfleisch, Reis, Bohnen und frittiertem Käsebrot. Eine gemütliche Lounge sowie eine Bar am Pool runden das kulinarische Angebot mit erfrischenden Getränken ab.
Aktivitäten
Die Erkundung dieses UNESCO-Weltkulturerbes erfolgt gemeinsam mit spezialisierten Guides und lokalen Fährtenlesern, die ihr tiefes Wissen über dieses einzigartig vielfältige Ökosystem mit Dir teilen. Ein besonderes Highlight sind die Jaguar-Safaris in Zusammenarbeit mit Onçafari, dem 2011 gegründeten Schutzprojekt, das mittlerweile mehr als 200 einzelne Jaguare in der Region registriert und viele von ihnen behutsam an Fahrzeuge gewöhnt hat - Deine Chancen, die größte Raubkatze Amerikas in freier Wildbahn zu erleben, stehen hier so gut wie fast nirgendwo sonst. Bei nächtlichen Spotlight-Touren lassen sich nachtaktive Tiere wie Ozelots oder Große Ameisenbären beobachten, während das Instituto Arara Azul und das Instituto Tamanduá, beide direkt auf der Farm ansässig, Einblicke in den Schutz von Hyazinth-Aras und Ameisenbären bieten - abgerundet durch Naturwanderungen, Kanufahrten bei Sonnenuntergang und Ausritte.
Lage
Das Naturrefugium Caiman liegt mitten im geografischen Zentrum Südamerikas, rund 36 Kilometer von der Kleinstadt Miranda entfernt, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Die 53.000 Hektar große Ranch wurde bereits 1912 von englischen Investoren als klassische Rinderfarm gegründet und liegt heute inmitten des geschützten Biosphärenreservats Pantanal, was durch ihre Abgeschiedenheit erstklassige und ungestörte Tierbeobachtungen garantiert. Der nächstgelegene Flughafen in Bonito ist rund zweieinhalb Fahrstunden entfernt, während der Hauptflughafen in Campo Grande nach einer etwa dreieinhalb Stunden langen Fahrt über teils unbefestigte Straßen erreicht wird.