Zwei Welten, eine Reise: Amazonas-Dschungel und Galápagos-Inseln
Ecuador zwischen Anden, Regenwald und Inselwelt
Ecuador zwischen Anden, Regenwald und Inselwelt
Diese Reise verbindet zwei vollkommen unterschiedliche Welten: das ecuadorianische Festland mit seiner Kolonialgeschichte, dem dichten Regenwald des Amazonas, einem der artenreichsten Gebiete der Erde, und der Ruhe einer jahrhundertealten Hacienda im Anden-Hochland, sowie die vulkanische Inselwelt der Galápagos mitten im Pazifik. In gut zwei Wochen tauschst Du die Hauptstadt gegen die grüne Lunge unseres Planeten und die beeindruckende Anden-Kulisse gegen eine Woche an Bord der historischen Galapagos Explorer, wo Dir die vielfältige Tierwelt so nah kommt, wie es anderswo kaum vorstellbar wäre.
- Morgens an der Papageien-Lehmlecke im Yasuní, wenn Hunderte Vögel gleichzeitig auf die Lehmwand herabstürzen
- Zwei Nächte auf einer jahrhundertealten Hacienda im Andenhochland
- Sieben Nächte auf der Galapagos Explorer, wo Dir Riesenschildkröten, Seelöwen und Meeresechsen ganz ohne Scheu begegnen
Preis
ab 13.000 € pro Person zzgl. Flüge
Beste Reisezeit
Ganzjährig möglich, mit stabilsten Bedingungen von Juni bis September (bitte mit Destinationsexperte gegenchecken)
Flugzeit
ca. 13-14h ab Frankfurt a. M., mit Umstieg (bitte gegenchecken)
Empfohlene Reisedauer
ab 14 Tagen
Wir planen Deine Reise individuell für Dich
So könnte Deine 14 tägige Rundreise aussehen
Ankunft in der kolonialen Andenmetropole Quito
Deine Reise beginnt in La Floresta, dem kreativen Ausgeh- und Künstlerviertel von Quito: Backsteinhäuser aus den 1930er-Jahren, kleine Cafés und der Blick hinunter ins grüne Guápulo-Tal.
Den Kern der Stadt bildet das koloniale Zentrum, seit 1978 Welterbe der UNESCO: schmale Kopfsteinpflasterstraßen, weiß getünchte Fassaden, darüber die reich verzierten Kuppeln der Altstadtkirchen. Gemeinsam mit einem lokalen Guide gehst Du über die Plaza Grande, vorbei am Regierungspalast, an der goldverzierten Kirche La Compañía und dem San-Francisco-Kloster, dessen erster Stein nur fünf Tage nach Gründung der Stadt 1534 gelegt wurde. Auf der Calle La Ronda leben alte Handwerksberufe weiter, im Museum Casa del Alabado erzählt Dir ein Kurator von der Weltsicht der indigenen Kulturen Ecuadors.
Wie Du den Tag verbringst, legen wir gemeinsam fest. Für kulinarisch Interessierte organisieren wir einen Rundgang über den Mercado de San Francisco, bei dem Dich ein Guide zu frisch gepressten Andenfrüchten und einer Locro Quiteño führt, bevor der Nachmittag mit einer geführten Schokoladenverkostung aus ecuadorianischem Arriba-Kakao ausklingt. Auch eine private Mixology-Stunde unter den Kuppeln einer umgebauten Kirche, angeleitet von einem erfahrenen Barkeeper, lässt sich für Dich einrichten. Wer lieber selbst Hand anlegt, tut das an der Seite eines Guides: beim Mixen des eigenen Saftes am Marktstand, bei einer traditionellen Kräuterreinigung mit einem lokalen Curandero oder bei einem Besuch im ersten Agave-Museum Südamerikas mit eigenem Garten und eigener Destillerie. Für einen Ausflug zur Mitad del Mundo, keine 45 Minuten entfernt, holt Dich Dein privater Fahrer direkt am Hotel ab. Dort stehst Du mit einem Bein in der Nord- und einem in der Südhalbkugel, mit Blick auf den Vulkankrater Pululahua.
Amazonas: Wilde Tierwelt und indigene Kultur
Ein kurzer Flug bringt Dich heute von Quito nach Coca, dem Tor zum ecuadorianischen Amazonas. Mit dem Motorboot geht es über den Río Napo, dann im Paddelkanu durch überflutete Waldkanäle bis zur Garzacocha-Lagune, an deren Ufer Deine Öko-Lodge liegt, mitten im Pufferzonen-Gebiet des Yasuní-Nationalparks, einem der artenreichsten Flecken der Erde. Die kommenden Tage bringen Wanderungen durch den Primärwald und Kanufahrten bei Tag und Nacht auf der Lagune, wo Kaimane und Nachtaffen unterwegs sind, während Dir ein rund 30 Meter hoher Aussichtsturm bei Sonnenaufgang den Blick über das Blätterdach öffnet. Zu den Höhepunkten zählt ein früher Ausflug zu einer Lehmlecke, an der sich morgens Hunderte Papageien und Sittiche versammeln, dazu ein Besuch bei einer Kichwa-Familie, die Dir ihren Alltag am Fluss zeigt.
Zu Gast auf der historischen Hacienda Zuleta
Von den Wäldern des Amazonas führt Dich die Reise zurück in die Anden, auf die Hacienda Zuleta im Hochtal von Angochagua. Seit Generationen gehört das mehrere Hundert Jahre alte Landgut derselben Familie, aus der auch zwei ecuadorianische Präsidenten stammten, und noch heute wird hier gelebt und gewirtschaftet: mit eigener Käserei, einem großen Gemüsegarten für die Küche und einer Stickerei-Werkstatt, in der Frauen aus der Umgebung die traditionelle Zuleta-Handstickerei weiterführen. Auf den hauseigenen Zuleteño-Pferden kannst Du, begleitet von einem erfahrenen Reiter der Hacienda, über weite Ländereien mit Blick auf den schneebedeckten Gipfel von Cayambe und den markanten Imbabura reiten. Im Auffangprojekt Cóndor Huasi lernst Du außerdem, wie hier verletzte und in Gefangenschaft geborene Andenkondore auf ihre Auswilderung vorbereitet werden. Nach den feuchtwarmen Tagen im Regenwald tut die klare, kühle Andenluft gut, und die Stille der alten Hacienda sorgt für angenehme Ruhe, bevor es weiter in Richtung Pazifik geht, zu den Galápagos-Inseln, wo Dir Riesenschildkröten, Seelöwen und Blaufußtölpel ganz selbstverständlich über den Weg laufen.
Kreuzfahrt auf der Galapagos Explorer durch Darwins Naturlabor
Nach Zuleta führt Dich die Reise zu den Galápagos-Inseln, wo Du eine Woche an Bord der Galapagos Explorer verbringst. Die Yacht entstand 1987 in einer italienischen Werft; heute verbindet ihr von &Beyond neu gestaltetes Interieur europäisches Erbe mit ecuadorianischem Design. An Bord teilen sich höchstens zwölf Gäste drei Decks, begleitet von einer fast ebenso großen Crew, während Stabilisatoren und ein Bugstrahlruder die Fahrt zwischen den Inseln ruhig halten.
Ob die Route über die Ostinseln Española und Genovesa führt oder über die vulkanisch jüngeren Westinseln Isabela und Fernandina, legen wir gemeinsam mit Dir fest. So oder so bestimmt die Tierwelt jeden Tag, die hier keine Scheu vor Menschen kennt: Blaufußtölpel tanzen bei der Balz, Fregattvögel blähen ihre roten Kehlsäcke auf, und Meerechsen liegen auf den Felsen, ohne sich von Deiner Nähe stören zu lassen. Beim Schnorcheln schwimmst Du neben Galápagos-Pinguinen, Meeresschildkröten und Seelöwen her, nah genug, um jede ihrer Bewegungen unter Wasser zu verfolgen. An Land und zu Wasser begleitet Dich stets ein Naturführer, der Dir zeigt, woran sich die Arten der einzelnen Inseln unterscheiden lassen.
Was die Tage ebenso prägt wie die Tierwelt ohne Scheu vor Menschen, ist die Crew: Kapitän, Cruise Direktorin, Guides, Bartender und Küchenteam kennen schon nach kurzer Zeit Deine Vorlieben, welches Wasser, welcher Wein, welche Cocktails Dir schmecken, und bringen Dir an der Bar Abend für Abend neue Empfehlungen mit. Auch kulinarisch begeistert die Reise: lokale Zutaten treffen auf internationale Raffinesse.
Die Unterkünfte
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