Peru für kleine und große Entdecker
Von Limas Künstlerviertel über Wüstendünen und das Heilige Tal bis in den Regenwald – ein Abenteuer für die ganze Familie
Von Limas Künstlerviertel über Wüstendünen und das Heilige Tal bis in den Regenwald – ein Abenteuer für die ganze Familie
Peru ist eines der Länder, die man nicht einfach bereist, sondern für immer mitnimmt. Wüste, die bis ans Meer reicht, Inka-Terrassen im Hochland, Alpakas im Hotelgarten und am Ende ein Fluss, der sich durch den dichtesten Dschungel Südamerikas zieht. Die schönsten Erinnerungen entstehen dort, wo man sie gemeinsam sammelt.
Diese Rundreise bietet genug Abenteuer für die kleinen und genug Kultur und Ruhe für die großen Entdecker. Die Höhe steigt langsam an, die Wege bleiben kurz, und zwischen den Highlights bleibt immer Zeit zum Durchatmen. Wir kennen jede Station persönlich und stellen Euch die Reise so zusammen, wie sie zu Eurer Familie passt.
- Seelöwen auf den Ballestas-Inseln
- Dünen von Huacachina
- Lama-Trek im Heiligen Tal
- Machu Picchu mit dem Zug
- Vier Nächte Regenwald
Preis
auf Anfrage
Beste Reisezeit
ganzjährig
Flugzeit
14h ab Frankfurt a. M.
Empfohlene Reisedauer
ab 15 Tagen
Wir planen Deine Reise individuell für Dich
So könnte Deine 15 tägige Rundreise aussehen
Lima – Ankommen zwischen Meer und Murals
Eure Reise beginnt dort, wo Peru am buntesten ist: in Barranco, Limas Künstlerviertel hoch über dem Pazifik. Zwischen pastellfarbenen Stadtvillen ziehen sich riesige Wandbilder über ganze Häuserfronten, und über die Seufzerbrücke folgt ihr einfach dem Rauschen des Meeres. Pflicht ist der Stopp in einer Heladería: Lúcuma, die Lieblingseissorte der Peruaner, stammt von einem Andenbaum, der zwischen 1.000 und 3.000 Metern Höhe wächst. Unter der grünen Schale steckt ein leuchtend oranges, fast mehliges Fruchtfleisch, das nach Karamell und Ahornsirup schmeckt.
Paracas – Dünen, Buggys und Seelöwen
Südlich von Lima verschluckt die Wüste alles Grün, bis mitten zwischen den Sandbergen die Palmen der Oase Huacachina auftauchen. Von den Dünenkämmen geht es mit dem Sandboard bergab und wer noch mehr Tempo möchte, schnallt sich in ein UTV und düst durch die Wüstenlandschaft.
Mit dem Boot fahrt Ihr hinaus zu den Islas Ballestas, wo Seelöwen dicht an dicht auf den Felsen liegen, dösen, sich schubsen und über das Wasser hinweg brüllen. Über ihnen kreisen Tausende Guanovögel, und mit etwas Glück watscheln Humboldt-Pinguine über die Klippen. Auf der Hinfahrt zeigt sich am Steilhang der Candelabro, ein rund 180 Meter großes Scharrbild, über dessen Ursprung bis heute gerätselt wird.
Heiliges Tal – Lamas, Webstühle und stille Bergseen
Das Valle Sagrado liegt auf etwa 2.800 Metern und damit angenehm tiefer als Cusco – der beste Ort, um sich in Ruhe an die Höhe zu gewöhnen. In der Gemeinde Misminay seid Ihr zu Gast bei einer Quechua-Familie: Hier wird Wolle noch mit Pflanzen und Insekten gefärbt, am Rückengurtwebstuhl entstehen Muster, die seit Generationen weitergegeben werden, und die Kinder dürfen selbst an den Fäden ziehen. Auf einem halbtägigen Trek begleitet Ihr Lamas des Llama Pack Projects durch die Bergwelt, einer Initiative, die alte einheimische Lamarassen zurückbringt und eng mit den Dörfern des Tals zusammenarbeitet. Dazu kommen ein Bummel über die Märkte am Fuß der Festung von Ollantaytambo mit kleiner Wanderung hinauf zu den Terrassen und ein Nachmittag auf dem Wasser, wenn Ihr mit dem Paddel über einen der stillen Bergseen gleitet. Zurück auf dem weitläufigen Gelände Eurer Lodge warten Pferde, Wiesen und viel Platz zum Toben.
Machu Picchu & Cusco – Inka-Stadt und bemalte Stiere
Früh am Morgen geht es mit dem Zug los, der sich am Río Urubamba entlang immer tiefer ins Tal schiebt, bis vor Euch die Ruinenstadt auf 2.430 Metern liegt: Machu Picchu, umrahmt von Nebel und steilen grünen Bergflanken. Danach zieht Ihr weiter nach Cusco, der alten Inka-Hauptstadt, wo Ihr einfach durch die Gassen schlendert, über den Markt streift und den ersten Maiskolben probiert, dessen Körner so groß sind wie Daumennägel. In einer kleinen Werkstatt bemalt Ihr Eure eigenen Toritos de Pucará, die kleinen Keramikstiere aus dem Hochland: Sie stehen immer zu zweit, traditionell auf dem Dach eines Hauses, oft mit einem Kreuz dazwischen, und sollen Schutz, Fruchtbarkeit und Glück über die Familie bringen. Auf dem Hotelgelände leben freundliche Alpakas, sodass die Kinder durch den Garten stromern, während Ihr den Blick über die Dächer von Cusco genießt.
Amazonas – vier Nächte mitten im Grün
Ein kurzer Flug bringt Euch hinunter nach Puerto Maldonado, dann übernimmt das Boot: Der Fluss wird schmaler, der Wald rückt näher, und plötzlich ist alles nur noch grün. Am Ufer sitzen Capybaras in der Sonne, die größten Nagetiere der Welt, die es auf bis zu 65 Kilogramm bringen. Sie schwimmen mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen, tauchen minutenlang ab und sind so entspannt, dass Vögel ihnen einfach auf dem Rücken mitfahren. Im Morgengrauen beobachtet Ihr Aras, die in leuchtendem Rot und Blau über die Baumwipfel ziehen, und wer geduldig nach oben schaut, entdeckt kleine Affen, die sich durch die Äste hangeln. Abends wird es richtig spannend: mit Gummistiefeln und Taschenlampen auf Nachtwanderung, wenn Frösche rufen und im Lichtkegel Augen aufblitzen. Wer tagsüber noch Energie hat, radelt mit dem Guide über die Dschungelpfade rund um die Lodge.
Die Unterkünfte
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