Arennas Máncora
Ein Stück südlich des Ortes Máncora, wo es an der Küste ruhiger wird, liegt das Arennas Máncora direkt am Strand. Bei Ebbe hält das Meer in den Felsen am Ufer kleine Becken zurück, denen dieser Abschnitt seinen Namen verdankt. Die Anlage selbst ist klein und flach gehalten, ihre eingeschossigen Bauten stehen unter hohen Palmen. Diese Palmen und die Grünflächen ringsum werden mit gereinigtem Wasser aus der hauseigenen Kläranlage bewässert, und auch das Warmwasser erwärmt die Sonne über eigene Kollektoren. Die Gemeinschaftsräume sind weitgehend offen gebaut, sodass die Seeluft ungehindert hindurchzieht.
Details
Land
Peru
Ort
Máncora
Preis
ab 210 € pro Nacht/Person
Beste Reisezeit
Dezember – April
Zimmer
Die Zimmer liegen teils zum Garten, teils zum Meer hin, und alle öffnen sich über eine Schiebetür, die an den meisten Tagen einfach offen bleibt, auf eine eigene Terrasse. Eingerichtet sind sie schlicht und modern, mit Holzböden und natürlichen Materialien in gedeckten Tönen, und im Bad kommt das Wasser aus einer Regendusche. In der ersten Reihe am Strand stehen die Suiten, einige davon mit eigenem Tauchbecken. In der Beachfront Pool Villa mit 62 Quadratmetern kommen ein privater Pool und ein Patio mit Außendusche dazu.
Kulinarik
Ein Teil dessen, was auf den Tisch kommt, wächst auf dem Gelände selbst, in einem Biogarten, in dem über das Jahr mehr als zwanzig Kulturen ganz ohne Pestizide gedeihen. Was die Beete gerade hergeben, bestimmt mit, was die Küche kocht, und auch beim Fisch richtet sie sich nach der Saison: Verarbeitet wird der Fang der Region, unter Beachtung der Schonzeiten. Mit genau diesem Fisch arbeitest Du auch im Ceviche-Kurs, in dem Dir der Küchenchef zeigt, wie man ihn im Stil des peruanischen Nordens in Limettensaft gart. Möchtest Du einen Abend besonders begehen, wird Dir ein Tisch direkt am Strand gedeckt, wo außer der Brandung nichts die Unterhaltung stört.
Aktivitäten
Gleich vor dem Hotel sind Surfer und Kitesurfer auf dem Wasser, und wer es ruhiger angehen will, stellt sich stattdessen aufs Paddle-Board. Weiter hinaus geht es mit dem Boot, wenn zu bestimmten Zeiten im Jahr Wale vor der Küste vorbeiziehen. Ein Stück südlich, bei Los Órganos, führt Dich ein Ausflug zu einer Stelle, an der Du mit Meeresschildkröten schwimmen kannst. Für kürzere Strecken an Land legt Dir das Hotel das Fahrrad oder die eigenen Füße nahe. Zurück im Haus findest Du beim Yoga zur Ruhe, und im Massageraum wird mit Aromaölen gearbeitet, während von draußen das Rauschen der Wellen hereindringt.
Lage
Im Nordwesten Perus reicht die Wüste der Region Piura bis an den Ozean, und auf dem flachen Saum davor ist der Ort Máncora entstanden. Etwas außerhalb zieht sich die Playa Pocitas die Küste entlang, parallel zur alten Trasse der Panamericana Norte. Draußen auf See trifft der kühle Humboldtstrom auf wärmeres Wasser aus dem Norden, weshalb das Meer hier spürbar wärmer ist als weiter südlich in Peru. Landeinwärts steigen trockene Hügel auf, deren Hänge von Algarrobo-Bäumen bewachsen sind, einer Baumart, die mit sehr wenig Regen auskommt. Weiter nördlich gehen diese Hügel in den Nationalpark Cerros de Amotape über, der einen der letzten Trockenwälder an der Pazifikküste schützt.
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